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MARIA HIMMELFAHRT

Hintergrund:
Das Fest Mariä Himmelfahrt ist am 15. August und ist das bedeutendste Marienhochfest. Es wird von der katholischen und orthodoxen Kirche gefeiert. Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution "Munificentissimus Deus" für die katholische Kirche zum Dogma erhoben.

Auch wenn volkstümlich im Deutschen der Ausdruck Mariä Himmelfahrt gebräuchlich ist, wird die Aufnahme Mariens in den Himmel theologisch von der Formulierung und vom Tatbestand her klar unterschieden von Christi Himmelfahrt. In vielen Sprachen werden auch zwei verschiedene Wörter benutzt, z.B. im lateinischen: Ascensio Christi, aber Assumptio Mariae.

Im 5. Jahrhundert feierte man "Tag der Gottesmutter" in Jerusalem. Anno 431 erkannte das Konzil von Ephesus Maria den Titel "Gottesgebärerin" zu. Ende 6. Jahrhundert schrieb Kaiser Maurikios dieses Fest bindend vor. Im 7. Jahrhundert feierte man das Fest "Aufnahme Mariens" in Gallien. Mitte 7. Jahrhundert wird es in Rom am 15. August gefeiert. 813 wurde das Marienfest in Deutschland eingeführt. 1950 wurde das Dogma verlautbart "von der ganzmenschlichen Aufnahme Mariens in den Himmel".

Nach katholischer Lehre ist Marias Existenz um ihres Sohnes Willen aus der Ursünde heraus genommen (sie hat ohne Erbsünde empfangen). Als Maria stirbt wird sie, mit ihrer ganzen Existenz (Leib u Seele), in den Himmel aufgenommen. Himmel ist kein geografischer Ort, sondern eine Bezeichnung, welche erreicht ist, wenn der Mensch ganz bei Gott angekommen ist!! Was der Seele normal sterblichen Menschen durch das jüngste Gericht und Läuterung erst bevorsteht, ist in Maria in ihrem Tod vollendet, da sie ohne Sünde war.